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Biodiversitätsstrategie für Bordesholm

Biodiversität beschreibt den Reichtum des Lebens auf unserer Erde, angefangen von Mikroorganismen über Pflanzen und Tiere sowie die unterschiedlichen Ökosysteme, in denen sie leben.

Foto: Frauke Symanowski
Foto: Frauke Symanowski
Pilz im Gras
Foto: Frauke Symanowski

Diese Vielfalt zu schützen und zu fördern ist uns wichtig, weil laut der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen rund eine Million von geschätzten acht Millionen Tier- und Pflanzenarten akut vom Aussterben bedroht sind (vgl. https://dgvn.de/meldung/neuer-schwung-fuer-den-artenschutz). In Deutschland ist laut der Deutschen Umwelthilfe jede dritte Tier- und Pflanzenart gefährdet, zwei Drittel aller Lebensräume sind bedroht (vgl. www.duh.de/themen/natur/biodiversitaetsstrategie). Das Bundesamt für Naturschutz betont, dass Vielfalt das wichtigste Überlebensprinzip in der Natur ist. Nur so ist sie in der Lage, mit den veränderten Bedingungen des Klimawandels zurechtkommen (vgl. https://biologischevielfalt.bfn.de/infothek/biologische-vielfalt/faq.html).

Für die Gemeinde Bordesholm wurde eine „Strategie zur biologischen Vielfalt” entwickelt. Es wurden Bestandsaufnahmen durchgeführt, Potentiale entdeckt, Entwicklungsziele auf den betreffenden Flächen gesetzt und Umsetzungsideen ausgearbeitet.

Wir wollen die Biodiversität in unserer Gemeinde fördern und einen Beitrag für naturnahe und lebendige Lebensräume direkt vor unserer Haustür erbringen. Es sollen Blühstreifen angelegt und einige Standorte durch Unterpflanzung aufgewertet werden. Bei der Beetbepflanzung gehen wir zu mehrjährigen Staudenbeeten über. Dadurch vermeiden wir Plastikabfall und sparen in der Bewässerung. Einige Knicks werden ausgebessert und an geeigneten Standorten Obstbäume gepflanzt, die Mahd auf Wiesen reduziert und das Mahdgut abtransportiert, um der Fläche Nährstoffe zu entziehen und den Artenreichtum zu fördern. So bietet Bordesholm auch gefährdeten Arten einen Lebensraum und trägt aktiv zum Naturschutz bei.

Wir wollen das aber nicht nur für die Bürger und Bürgerinnen machen, sondern auch gerne gemeinsam mit allen. Wer ergänzende Vorschläge hat oder sich selbst einbringen möchte, ist herzlich willkommen und kann sich gerne melden. Ansprechpartnerin ist Frau Symanowski vom Bauamt Bordesholm:

Frau Symanowski

Bauamt

Neuigkeiten

05. November: Pflanzung von Obstbäumen und Stecken von Blumenzwiebeln
13. Dezember: Beginn mit Aussaat des „Klappertopfes”

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