Beratungsleistungen für Kommunen, die am Anfang ihrer Klimaschutzaktivitäten stehen
 
Die Gemeinden des Amtes Bordesholm haben beschlossen, sich mit dem Thema Klimaschutz zu beschäftigen.

Klimaschutz ist ein globales Thema, welches immer wieder in verschiedenen Zusammenhängen in den Medien aufgegriffen wird. Jeder trägt in gewisser Weise zum CO2-Ausstoß bei.

Die Auswirkungen des Klimawandels sind jetzt schon spürbar und werden sich in Zukunft mehren. Heftigere und häufigere Stürme betreffen das Amtsgebiet genauso wie die Auswirkungen von Starkregenereignissen, die laut dem IPCC-Bericht in Zukunft zunehmen könnten. der Temperaturanstieg begünstigt die Zunahme von Dürren und Schädlingsbefall. Nicht auszuschließen sind auch die Ausbreitung von nicht-heimischen Pflanzen- und Tierarten.
 
Das Amt möchte mit seinen Aktivitäten ein Zeichen setzen und mit gutem Beispiel voran gehen.
 
Darum wurde im Amtsausschuss beschlossen, zunächst die "Beratungsleistungen für Kommunen, die am Anfang ihrer Klimaschutzaktivitäten stehen", in Anspruch zu nehmen. 11 von 14 Gemeinden werden sich daran beteiligen. Das Projekt "KSI: Initialberatung Klimaschutz für die 14 Gemeinden des Amtes Bordesholm" ist zunächst auf ein Jahr befristet und läuft vom 01. Oktober 2013 bis zum 31. Dezember 2014 unter dem Förderkennzeichen 03KS6355.

Die Beratungsleistungen werden von Herrn Wortmann vom Ing.-Büro Energie+Klimaschutz, Wissenschaftszentrum Kiel, durchgeführt.
 
Im Zuge der Beratungsleistungen werden alle bisherigen und aktuellen Klimaschutzaktivitäten beleuchtet. Es werden Potentiale herausgearbeitet, wie im Amtsgebiet weitere Maßnahmen umgesetzt werden können. Dabei werden u.a. Informationsveranstaltungen angeboten, Gespräche mit verschiedenen Akteuren durchgeführt und Workshops veranstaltet. Termine hierzu werden zeitnah veröffentlicht.
 
Das Protokoll sowie die Folien des ersten Workshops können finden Sie hier.
 
Das Protokoll des zweiten Workshops sowie deren Folien sind hier hinterlegt.
 
Die Beratungsleistungen werden mit freundlicher Unterstützung des BMU's sowie des Projektträger Jülichs durchgeführt.
Ansprechpartner in der Verwaltung ist Lena Paschko.