Realisierte Projekte


Erwerb des Wendeln-Geländes und Abbruch der Gebäude
Der Rahmenplan hat die Bedeutung für die Entwicklung der Ortsmitte klar benannt und aufgezeigt, dass Voraussetzung für eine neue Ortsmitte die Verfügbarkeit der Grundstücke ist. Vor diesem Hintergrund erkannte die Gemeinde Bordesholm die grundsätzliche Verkaufsbereitschaft des Eigentümers, der Firma Kamps, als große Chance. Da die Planungsvorstellungen allerdings noch nicht parzellenscharf entwickelt waren, beschloss die Gemeinde den Erwerb des gesamten Areals, der dann im September 2006 vollzogen wurde.
Der ursprüngliche Entwurf des Rahmenplans ging davon aus, Teile der baulichen Anlagen des Wendeln-Areals als Landmarke zu erhalten. Umfangreiche Untersuchungen ergaben zwar eine grundsätzliche Weiternutzbarkeit der Bebauung, doch waren die Chancen auf eine Weiternutzung aufgrund der Gebäudegrundrisse einerseits und der von dem Rahmenplan empfohlenen Nutzungen anderseits eher gering. Die Gemeinde entschied sich daher für den Abbruch der gesamten Bausubstanz.

In den Monaten Oktober und November 2006 wurde dann die gesamte Bausubstanz für rund 500.000 Euro abgebrochen. Die Abbruchmaßnahmen erstreckten sich nicht nur auf die Beseitigung der oberirdischen Bausubstanz. Zugleich wurden Brunnen und ein Tanklager zurückgebaut. Zur Vermeidung von Sandverwehungen und zur Gewährleistung der Oberflächenwasserversickerung wurde die rund 2,5 ha große Fläche mittels Anspritzverfahren begrünt.
Bau des Kreisels

Hohes Verkehrsaufkommen und die Regelung über eine Ampelanlage führten in der Vergangenheit häufig zu Staus und erschwerten die Zufahrt in den zentralen Einkaufsbereich von Bordesholm.

 

Mit der Fertigstellung des Kreisels im Jahr 2006 ist der Verkehr deutlich flüssiger geworden. Die Zufahrt stellt sich für potentielle Kunden heute wesentlich komfortabler dar. Zudem trägt der Kreisel mit seiner ihm umgebenden Bepflanzung als ortsgestalterisches Element zu einer Aufwertung des Verkehrsknotenpunktes und des Zufahrtsbereiches bei.
Sanierung des Bahnhofsgebäudes

Aus dem Bordesholmer Bahnhofsgebäude hatte sich in der Vergangenheit durch die Schließung bahnbezogener Serviceeinrichtungen sowie mangelnder Instandhaltungen seitens des Eigentümers, der Bahn AG, ein städtebaulicher Problemfall entwickelt.

Da eine Sanierung und Umnutzung durch die Bahn nicht absehbar war, beschloss die Gemeinde den Erwerb und die anschließende Sanierung des Gebäudes. Gemeinsam mit der BIG-Städtebau und dem beauftragten Architekten, dem Bordesholmer Architekturbüro Ladwig, entwickelte die Gemeinde ein Nutzungskonzept, das an der gastronomischen Nutzung im Erdgeschoss festhielt und sie mit Wohnen und Büronutzung ergänzte. Zielstellung war dabei, ein belebtes Gebäude zu schaffen, das in der neuen Bordesholmer Ortsmitte die Rolle eines Anlaufpunktes übernehmen kann.

 


Das Sanierungskonzept für den Bahnhof sah zunächst nur eine Sanierung des Erdgeschosses sowie der bereits vermieteten Flächen im Obergeschoss vor. Die im Gebäude noch vorhandenen Ausbaureserven sollten erst bei Abschluss eines entsprechenden Mietvertrages ausgebaut werden.

 


Zeitgleich mit den Planungen für die Modernisierung und Instandsetzung des Gebäudes begann die Gemeinde eine intensive Suche nach Mietern. Es zeigte sich aber, dass für die geplante Gastronomie kein Betreiber zu finden war, während zugleich für eine Nutzung als Büro der Gemeinde verschiedene Anfragen renommierter Mietinteressenten vorlagen. So entschied sich die Gemeinde während der Baumaßnahme für eine Umplanung und Erweiterung der Baumaßnahme. Die im Erdgeschoss geplante Gastronomie wurde in Büros umgewandelt. Zugleich wurde die Baumaßnahme um den Ausbau der im Dach/ Obergeschoss vorhandenen Reservefläche erweitert.

 

Trotz erheblicher Änderungen im vorgesehen Bauablauf und einer erheblichen Vergrößerung des Bauvolumens konnte der vorgesehene Fertigstellungstermin Januar 2008 Dank des straffen Terminmanagements des Architekturbüros eingehalten werden.
Sanierung des Pavillons

Auf dem Grundstück der Großbäckerei Wendeln konnte der Pavillon als letztes Relikt der Firmengeschichte erhalten werden. Der Pavillon diente der Großbäckerei früher als Laborgebäude und wurde inzwischen von den Eigentümern instand gesetzt und modernisiert. Inzwischen findet eine gastronomische Nutzung statt. 

   


Zur Unterstützung der Instandsetzung und Modernisierung gewährte die Gemeinde Bordesholm einen Zuschuss aus Mitteln der Städtebauförderung.

Neubau des Rathauses

Mit dem Neubau des Rathauses und dem vorgelagerten Rathausplatz wurde eine neue städtebauliche Mitte in Bordesholm definiert und der Ortskern erheblich aufgewertet. Das Verwaltungsgebäude beherbergt die gesamte Amtsverwaltung Bordesholm und in einem Seitentrakt die örtliche Polizeizentralstation.

Der neue geschaffene Rathausplatz bietet öffentlichen Freiraum für Veranstaltungen, Marktgeschehen und steht als Aufenthalts- und Kommunikationsfläche zur Verfügung. Kernstück der Platzgstaltung ist der Brunnen an der Ostseite des Platzes. Er ist mit seinen vier sich neigenden Mühlensteinen Sinnbild für den "Untergang" des ehemaligen Mühlen- und Bäckerbetriebs und zugleich für die "Auferstehung" einer neuen lebendigen Ortsmitte. Dabei wurden die Mühlensteine in der Partnergemeinde Kekava bearbeitet.

 




Mühlenstraße

Als optische Erweiterung des Rathausplatzes wurde die Mühlenstraße gestalterisch an das Erscheinungsbild der neuen Ortsmitte angepasst. Zudem wurden die nördlich des Bahnhofgebäudes vorhandenen Park & Ride und Bike & Ride-Plätze neu geordnet, gestaltet und zum Teil erweitert.

 
Heinrich-Rix-Straße/Paul-Steffen-Straße

Zur rückwärtigen Erschließung des Rathausgebäudes wurde der 1. Abschnitt der Heinrich-Rix-Straße, der von der Mühlenstraße in Richtung Nordwest abzweigt, hergestellt.

Die Fahrbahn wurde mit einem Asphaltbelag gestaltet, mit beidseitigen Granitpflasterrinnen und beidseitigem Gehweg in sandfarbenem Betonpflaster. Auf beiden Seiten befinden sich Parkplätze in Senkrechtaufstellung, die das Angebot an Parkraum in der Bordesholmer Ortsmitte deutlich erweitern und gerne auch von Pendlern angenommen werden. Baumpflanzungen vermitteln einen Alleecharakter.

Inzwischen konnte auch die Paul-Steffen-Straße fertiggestellt werden, die von der Heinrich-Rix-Straße in Richtung Moorweg abzweigt und eine zusätzliche Erschließung der Bordesholmer Ortsmitte bietet.

 
Privatmaßnahme Bahnhofstraße 51

Um sich entsprechend in das neue Gestaltungsbild des Bordesholmer Zentrums zu fügen, wurde das Gebäude an der Bahnhofstraße im Rahmen einer privaten Modernisierung mit Zuschüssen aus Städtebauförderunsmitteln saniert. Ziel war es dabei, in Teilen den ursprünglichen Charakter des Gebäudes wiederherzustellen und es insgesamt attraktiver zu gestalten.

Die Nutzung unterteilt sich in einem Gastronomiebetrieb im Erdgeschoss und in einen Wohnbereich im Obergeschoss.

 

Privatmaßnahme Mühlenstraße 3 
FA Kiel

Auf eine mehr als huntertjährige Familientradition blicken die Inhaber der Firmen Hinrich Kiel und Profi Kiel zurück. Im Rahmen der Ortsentwicklung wurde nun eine umfassende Neuordnung des im Ortszentrum vorhandenen Geböudebestandes durchgeführt.

Nach dem vollständigen Abbruch der beiden Bestandsgebäude ist ein moderner Baumarkt unter einem Dach vereint.

Es wurden insgesamt rd. 100 Kundenparkplätze geschaffen; neu gepflanzte Bäume lockern die Stellplatzanlage auf.

Als Schmuckstück präsentiert sich die Kiel-Passage, ein trapezförmiger Durchgang mit großen Glasfronten, der sich von der Stellplatzanlage aus kommend in Richtung Rathausplatz öffnet.

Die Maßnahme wurde mit Zuschüssen aus Städtebaufördermitteln gefördert. 

   

Wohnungsbaumaßnahmen an der Paul-Steffen-Straße
 

Auf dem hinter dem Rathaus befindlichen Grundstück wurden insgesamt 26 barrierefreie Eigentumswohnungen in zwei Gebäuden realisiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Heinrich-Rix-Straße (2. Bauabschnitt)

Heinrich-Rix-Straße Bild 1Als wesentlicher Bestandteil der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme „Ortszentrum Mühlenhof" konnte die Heinrich-Rix-Straße nach Vollendung des 2. Bauabschnittes im Jahr 2014 endgültig für den öffentlichen Verkehr freigegeben.Ansicht Heinrich-Rix Sparkasse

Mit dieser Straße wird die Erreichbarkeit der neu definierten Bordesholmer Ortsmitte als Zentrum für Einzelhandel, Dienstleistung und Kommunikation deutlich verbessert. Sie ermöglicht ein Umfahren der Mühlenstraße/Bahnhofstraße bis zum Kreisverkehrsplatz an der Bordesholmer Sparkasse und stellt über die Paul-Steffen-Straße eine zusätzliche innerörtliche Verbindungsachse in den nördlichen gelegenen Teil der Gemeinde Bordesholm dar.

Mit der Namensgebung soll an das Lebenswerk des Müllermeisters Heinrich Rix erinnert werden, der im Ortszentrum von Bordesholm die Rix Brot- und Mühlenwerke aufgebaut und für lange Jahre betrieben hat.

Insgesamt sind im Verlauf der gesamten Heinrich-Rix-Straße 110 öffentliche Stellplätze entstanden, die kostenfrei und ohne zeitliche Einschränkung genutzt werden können.




Weitere Wohnungsbaumaßnahmen

Wohnungsbau Paul-Steffen-StraßeInsgesamt 76 Wohnungen nach neuestem Energiestandard entstehen derzeit auf einem rd. 7.000 m² großen Areal hinter dem Bordesholmer Rathaus an der Paul-Steffen-Straße.

Der 1. Bauabschnitt mit 40 Eigentumswohnungen konnte bereits Ende des Jahres 2016 fertiggestellt und bezogen werden. Es schließt sich nun im 2. Bauabschnitt der Bau von 36 Mietwohnungen an.



Barrierefreies Wohnen am Marktplatz

 

 

Ein weiteres Wohnungsbauvorhaben wird aktuell zwischen dem Bordesholmer Rathaus und dem Firmenkomplex Kiel realisiert. Dabei handelt es sich eine barrierefreie Wohnanlage mit 40 Appartements zwischen 30 m² und 60 m² mit einem buchbaren Pflegeangebot. Für das Erdgeschoss sieht die Planung einen großen Kommunikationsbereich vor, welcher sich mit Terrasse zum Rathausplatz öffnen soll. Auch eine Verhinderungspflege wird als Angebot vorhanden sein.

 


 

 

Fahrradabstellanlage und Zugang Bahnunterführung

 

Bahnunterführung

Die Überplanung und Neuordnung der ehemals am Bahnhof vorhandenen Fahrradabstellanlage einschließlich der Bahnunterführung stellt eine konsequente Fortsetzung der Ortskernentwicklung dar.

Der ehemals als Angstraum empfundene Bereich der Bahnunterführung öffnet sich heute durch eine großzügige Treppenanlage zum Rathausplatz hin. Die bestehende Rampe wurde ebenfalls umgestaltet, so dass ein barrierefreier Zugang möglich ist.

 

Die Maßnahme wurde auf der Südseite der Bahn fortgesetzt, so dass sich ein einheitliches Erscheinungsbild ergibt. Hier konnten Mittel nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz eingeworben werden.

 

 

Fahrrad-Sammelbox

Im Zuge der Baumaßnahme sind auf der Bahnhofseite insgesamt 178 überdachte Fahrradabstellplätze entstanden; 20 davon in einer abgeschlossenen Fahrrad-Sammelbox. 

 

 

Link zur Nutzungsordnung!

Der Tunnel selbst hat ebenfalls ein neues Outfit erhalten sowie eine zeitgemäße Beleuchtung. Dabei erfolgte die Gestaltung der Tunnelwände durch einen ortsansässigen Künstler. Ferner wurden Jugendgruppen eingebunden.

 

 

Aus- und Umbau der Bahnhofstraße

Bauarbeiten BahnhofstraßeDie Umgestaltung der Bahnhofstraße zwischen Mühlenstraße und dem Kreisverkehrsplatz an der Bordesholmer Sparkasse befindet sich als letzte Maßnahme im Sanierungsgebiet in der Umsetzung. Der erste Spatenstich ist am 3. Juni 2017 erfolgt. 

Geplant ist/sind dabei

• eine Ausbaubreite von 5,50 m einschließlich einer beidseitigen Granitpflasterrinne von jeweils 50 cm.
• ein unveränderter Verlauf der Bahnhofstraße/Einkaufszone; es werden lediglich geringfügige Optimierungen und fahrdynamische Anpassungen vorgenommen.
• ein barrierefreier Ausbau; in Querungsbereichen sind Noppen- und Rillenplatten für sehbehinderte Menschen vorgesehen.
• die Anpassung der Oberflächenbeläge an die bisherige Ortskerngestaltung (Fußwege mit sandfarbenem Betonsteinpflaster und Fahrbahn mit grauem Betonsteinpflaster).
• eine Optimierung der Geschäftsvorzonen unter Berücksichtigung der gegebenen
Möglichkeiten.
• die Verbesserung der Aufenthaltsqualität durch Neuordnung der öffentlichen Flächen.
• die Herstellung von 16 öffentlichen Stellplätzen in Längsaufstellung.
• die Erneuerung der Straßenbeleuchtung mit Umstellung auf energiearme LED-Lichttechnik.
• die Installation von 31 Fahrradanlehnbügeln mit ästhetischem Anspruch.
• die Anpflanzung von 15 Leitbäumen als Baumreihe bzw. als Baumtore.
• Heckenanpflanzungen zur optischen und räumlichen Trennung der Fahrbahn und der Nebenflächen.
• Spielpunkte für Kinder.
• neue Möblierung mit Sitzbänken in seniorengerechter Höhe, Pflanzkübel und Absperrpoller.
• die Sanierung von Regen- und Schmutzwasserhausanschlüssen, sofern erforderlich.
• die partielle Sanierung des Regenwasser-Hauptkanals.
• die Breitbandversorgung durch die Versorgungsbetriebe Bordesholm GmbH.

Die Baukosten betragen rd. 1,2 Mio. €. Das vertragliche Bauende ist für den 22.11.2017 vereinbart.


Ausbauplan Bahnhofstraße

Bauabschnitte


Die Baumaßnahme wird in drei Bauabschnitten durchgeführt. Zu diesem Zweck ist die Vollsperrung der Bahnhofstraße für den jeweils betroffenen Bereich notwendig. Trotzdem steht die Straße mit den ansässigen Geschäften den Kunden weiter für den täglichen Einkauf zur Verfügung. Zu Fuß bleibt die Bahnhofstraße für Fußgänger und Radfahrer (schiebend) weiterhin durchgängig begehbar. Autofahrer hingegen können nur bis zur Baustelle in die Straße fahren.

Die parallel zur Bahnhofstraße verlaufende Heinrich-Rix-Straße bietet aber zahlreiche Parkmöglichkeiten und eine kurze fußläufige Verbindung zur Einkaufszone.

 

 

 

Fortschreibung der Markt- und Strukturuntersuchung
Bordesholmer Einzelhandelskonzept

Im Januar 2009 wurde die CIMA GmbH, Lübeck, mit der Fortschreibung der in den Jahren 2002/2003 erstellten Markt- und Strukturuntersuchung beauftragt. Vor dem Hintergrund möglicher und seinerzeit z. T. angefragter Projekte am Einzelhandelsstandort Bordesholm war es ferner Aufgabe der CIMA, vorausschauend die Bedingungen für die weitere Entwicklung auf dem Gebiet rund um das neue Ortszentrum und die Sicherung und Stärkung der Nahversorgung zu definieren und ein Einzelhandelskonzept zu erarbeiten.

Konkrete Aufgabenstellung und formulierte Ziele waren:

  • Analyse und Bewertung der gegenwärtigen Angebots- und Nachfragesituation des Einzelhandels (Einzelhandelsentwicklung)
  • Aufzeigen von Stärken und Schwächen und branchenspezifischer und standortspezifischer Potenziale des Einzelhandelsstandortes Bordesholm
  • Untersuchung potenzieller Standorte künftiger Entwicklungen und Festlegung von Standorttypen/Standortkategorien
  • Aufzeigen grundsätzlicher Kriterien zur Prüfung von Planungsvorhaben, die als Beurteilungsgrundlage für Anfragen des großflächigen und nicht großflächigen Einzelhandels dienen
  • Aufzeigen von Entwicklungsperspektiven für das Ortszentrum
  • Erarbeitung von Entwicklungsmöglichkeiten und Handlungsempfehlungen für den Einzelhandel in Bordesholm
  • Darstellung von planungsrechtlichen Steuerungsmöglichkeiten
  • Abgrenzung zentraler Versorgungsbereiche
  • Erstellung eines Zentrenkonzeptes

Das Gutachten wurde am 08.07.2009 im Rahmen einer Abschlusspräsentation öffentlich vorgestellt.

Nachfolgend ergab sich für den ehemals in der Bahnhofstr. 17 - 19 angesiedelten EDEKA neukauf die Möglichkeit der Neuorientierung auf dem - ebenfalls an der Bahnhofstraße gelegenen - Gelände der Firma Trede & von Pein (auch als Brüggen-Areal bezeichnet). Da der Lebensmittelmarkt hinsichtlich seiner Dimensionierung und der Stellplatzsituation nicht mehr zukunftsfähig aufgestellt war, wurde eine Umsiedlung des Marktes im Zusammenhang mit einer Erweiterung der Verkaufsfläche angestrebt. Zudem sollten auf dem Gelände weitere Fachmärkte angesiedelt werden.

Um eine unverhältnismäßige Stärkung des zentralen Versorgungsbereiches „Bahnhofstraße Ost" zu vermeiden - die zu Lasten des Ortszentrums bzw. der übrigen definierten Nachversorgungsstandorte gegangen wären - war vom Investor zunächst eine Verträglichkeitsuntersuchung in Auftrag zu geben, in dessen Folge eine Aktualisierung des Einzelhandelskonzeptes erfolgt ist.

Das Einzelhandelsgutachten stellt für die Gemeinde Bordesholm eine wichtige planerische Grundlage für die zukünftige Steuerung der Einzelhandelsentwicklung dar.

Nähere Informationen dazu können bezogen werden bei:

ilona.ingwersen@bordesholm.de